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Jimmy Choo for TA Media

14 November, 2009

Jimmy ChooZuerst erscheint DAS MAGAZIN, die Wochenbeilage des Tages-Anzeigers, mit einem Werbeumschlag: Zu besichtigen sind lange Beine auf hohen Absätzen, den Stilettos von Jimmy Choo for H&M. Und vier Tage später doppelt der Tages-Anzeiger mit einem ganzseitigen Portrait der Jimmy-Choo-Gründerin Tamara Mellon nach. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt. Zum Beispiel an die Trennung von Inserateabteilung und Redaktion bei TA Media.

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3 Fragen an Christa Rigozzi

6 November, 2009

Christa RigozziHaben Sie sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen?
Nein, ich nehme Vitamin B und alles Mögliche, um keine Grippe zu nehmen, ich hoffe.

Werden Sie die nächste Tessiner Bundesrätin?
Ja, wissen Sie, haben mir schon viele Parteien gefragt, ich wäre gut für PR und sprechen. Ich habe eine Meinung, bin aber noch nicht bereit, um das zu kämpfen. Viele streiten mit alle, und im Moment will ich nicht streiten.

Was sagen Sie zur Verhaftung von Carl Hirschmann?
Die Frauen haben ein bisschen Pause jetzt.

(Quelle: Tages-Anzeiger)

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Umstrittene Kampfjet-Beschaffung

31 Oktober, 2009

Pro KampfflugzeugeWenn man der Informationsgruppe Pro Kampfflugzeuge glauben will, dann reichen eigentlich vier Kampfflugzeuge für die Überwachung des Schweizer Luftraums

Gar keine Kampfjets mehr will Verteidigungsminister Ueli Maurer. Mit den frei werdenden 2,2 Milliarden Franken kann Maurer die Fluggesellschaft Swiss zurückkaufen. Dann bekommt unsere Luftwaffe 78 statt nur 12 Flugzeuge.

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3 Fragen an Endo Anaconda

22 Oktober, 2009

Endo AnacondaIst ein gesundes Leben zwangsläufig langweilig?
Alle reden von Lebensqualität, und dazu gehört nun mal die Ekstase. Die kann ja nicht nur religiös sein. Mir ist lieber, die Leute dröhnen sich zu, als dass sie zu den Freikirchen gehen.

Es gibt doch nichts Biedereres als Leute, die ihre Räusche glorifizieren?
Das stimmt schon, die Junkies sind die grössen Spiesser überhaupt. Sobald sie ihr Methadon kriegen, sind sie die Ersten, die Spitzendecken häkeln.

Umgekehrt redet Iggi Pop über Joggen, und Alice Cooper spielt Golf.
Ja, schlimm. Bei allem Respekt für Alt-Bundesrat Adolf Ogi: Sein Sport kann nicht die Lösung sein für alle menschlichen Mankos.

(Quelle: Tages-Anzeiger)

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Hopp Schwiiizzz!

14 Oktober, 2009

SWITZERLAND ISRAEL SOCCER WORLD CUP

Wir haben das entscheidende WM-Qualifikationsspiel gegen Israel in der Zürcher Stray-Cat-Bar verfolgt. Der „Sturmlauf“ gegen schliesslich 10 Israeli und die Stadionuhr forderten ihren Bier- und Nikotintribut. Auch deshalb, weil beim Zwischen- und späteren Endstand von 0:0 der Beamer ausfiel. Nach 92 torlosen Minuten lag sich niemand in den Armen ob des grandiosen Erfolgs  und der bevorstehenden Reise nach Südafrika. Es flossen weder Lokalrunden noch Tränen. Nein, wir staunten vielmehr über die hohe Fehlpassquote und die neue Frisur von Pausenclown Alain Suter – und fuhren friedlich mit dem 32er-Bus nach Hause. Der Auftritt der Nati-Hooligans und der Autocorso an der Langstrasse muss nach unserem Abgang stattgefunden haben. So sind wir halt, wir feurigen Schweizer Fussballfans.

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Die Klügsten der Schweiz

8 Oktober, 2009

4702 Tages-Anzeiger-Leser haben die Frage „Wer ist der Klügste im ganzen Land?“ beantwortet. Kein Wunder, dass es bei dieser Fragestellung keine Frau unter die ersten 10 geschafft hat. Immerhin auf den 13. und 14. Rang geschafft haben es Corina Caduff (2,2%) und Elisabeth Bronfen (1,8%). Die Spitzenränge belegen Roger Köppel, Weltwoche-(S)V(P)erleger; Roger de Weck, Publizist, und Jean Ziegler, Soziologe. Einige übliche Verdächtige sind dagegen nicht unter den ersten 20 zu finden: Regula Stämpli („in media, ergo sum“), Roger Schawinski („han ich erfunde!“), Frank A. Meyer („Braucht das Tessin einen Bundesrat?“), Klaus J. Stöhlker („Mir Schwiizer“), Christoph Blocher-Mörgeli („Classe politique“), Linda Fäh („So sieht also das  Matterhorn aus“) u.a.m.

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Offenes Miss-Schweiz-Rennen

25 September, 2009

Anne-Sophie MooserValentina BianchiniValentina Parente„Anne-Sophie hat im Rating die Nase vorn“, schreibt 20Minuten vor der morgigen Miss-Schweiz-Wahl.  Ganz anderer Meinung sind die (älteren?) Leser der Schweizer Illustrierten: Bei ihnen läuft Anne-Sophie Mooser mit 4% der Stimmen unter ferner liefen. SI-Favoritinnen sind die beiden Valentinas. So viel zur Aussagekraft von solchen Votings. Vielleicht sollten Jury und Zuschauer bei der Krönung der Miss Schweiz 2009 die Ergebnisse des Misswissenstests zu Rate ziehen.

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3 Fragen an Nils Minkmar

20 September, 2009

Deutschland-FahneSagen Sie mal einen lockeren Satz über Deutschland.
Ein Paradies mit Postleitzahl!

Gibt es so etwas wie einen deutschen Nationalcharakter?
Wenn Sie ein paar Filme von Loriot hintereinander schauen, kriegen Sie einen ganz guten Eindruck davon.

Welchen Unsinn über Deutschland möchten Sie im Ausland nie mehr hören?
Über Deutschland wird eher zu wenig Unsinn erzählt, ich bin eigentlich über jede Erwähnung froh.

(Quelle: Das Magazin, die Ausgabe mit dem Audi-Werbung-Cover)

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Zürcher Billigmarken

19 September, 2009

„GC auf dem Weg zur Billigmarke“, schreibt Thomas Schifferle im heutigen Tages-Anzeiger. Wie recht er doch hat. Allerdings gilt diese Feststellung nicht nur für den Zürcher Traditionsfussballklub, sondern auch für seine „Qualitätszeitung“. Die Marke Tages-Anzeiger wird zunehmend an die Inserenten verkauft. Ausdruck dafür sind die beiden Omega-Inserate, die den Traditionstitel täglich flankieren – eine markentechnische Todsünde, aber gut fürs Geschäft. Weitere aktuelle Beispiele: Im heutigen  Bund „Zürich und Region“ ist eine vierseitige Verlagsbeilage zur Züspa integriert. Im Sportteil folgt die PR-Seite für Neuheiten und Adressen: „Unser Angebot: nach Ihren Wünschen von uns massgeschneiderte, aktuelle PR-Artikel zu einem Thema Ihrer Wahl …“ Ganz zu schweigen von den umstrittenen Erotik-Inseraten. (Einen Schritt weiter geht das beigelegte Magazin: Es hat sein Cover an Audi verkauft.) Ich bin gespannt, ob der ab 29. September umgebaute Tages-Anzeiger wieder auf relevante redaktionelle Inhalte setzt – oder seine Marke weiter abwirtschaftet. Wir bleiben dran.

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Der Russe kommt!

18 September, 2009

Russischer BärIn 17 Wochen RS und 9 WKs wurde ich auf die jederzeit mögliche Konfrontation mit dem bösen Feind vorbereitet. Der BöFei war rot und kam aus Osten. Er wäre gemäss Szenario der Übung Feuervogel bei St. Margrethen über den Rhein gekommen. Derweil verschliefen wir im supponierten Lazarett im Untersiggenthaler Schulhaus die Zeit bis zum Übungsabbruch.
Wie haben sich doch die Zeiten und Bedrohungslagen geändert! Heute rollen wir für den Russen den Roten (sic!) Teppich aus: Staatspräsident Medwedew von Putins Gnaden wird mit militärischen Ehren (früher: Mobilmachung!) auf dem Flughafen Zürich begrüsst (Truppenlandung, Invasion!). Während seines Aufenthalts (Besetzung!) stellt die Armee 200 Soldaten zur Verfügung (Überläufer!?), die mit Fahrzeugen (Panzer!) und Booten die Route (Vorstoss!) sichern – vor allem während des geplanten Ausflugs in die Innerschweiz (Reduit!). Aus Angst vor Bombenlegern (Speznaz!) müssen in Brunnen 200 Bootsbesitzer den Fönhafen räumen (U-Boot-Stützpunkt!). Am Montag wird die Berner Innenstadt (Häuserkampf) und am Dienstag der Luftraum (Mig-21!) gesperrt. Um das Gelände zu sondieren (Minenfelder!) hat Medwedew vorgängig zwei ostrussische Bären (Schläferzelle!) eingeschleust.
(Quelle: Tages-Anzeiger)