Archiv für die Kategorie ‘Medien: Echo’

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Minarett-Pilzverbot

7 Dezember, 2009

Das Minarettverbot hat auch Auswirkungen aufs Pilzesammeln. Ab sofort dürfen keine Käppchenmorcheln mehr geerntet werden.

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Getürkte WM-Auslosung

4 Dezember, 2009

Jetzt haben wir die Quittung erhalten für das Ja zur Minarett-Initiative. An der Auslosung für die Fussball-WM 2010 in Südafrika lag die Schweiz zur Strafe als letzte Kugel im Topf. Und die algerische Nationalmannschaften wurde elegant an uns vorbei gelost. Ob sich die muslimischen Nordafrikaner in der Gruppe mit den USA wohler fühlen, sei dahin gestellt. Für die Schweizer Nati ist vorerst Spanischbüffeln angesagt. Chile, Honduras und Spanien heissen unsere Gruppengegner. Auf Algerien können wir frühstens im Halbfinale treffen. Dann wärmen wir im Vorfeld der Partie die Minarett-Initiativen-Diskussion wieder auf. Darauf kannst du übrigens wetten.

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Run for Rykiel

3 Dezember, 2009

H&M hat „Das Magazin“ definitiv übernommen – mindestens, was den Umschlag der Tages-Anzeiger-Beilage betrifft. Diesmal sind bei H&M nicht Highheels von Jimmy Choo zu haben, sondern Dessous von Sonia Rykiel. Ein Negligé gibts bereits für 29 Franken 90. Am 5. Dezember gehts los, schreibt „News“ schon heute. Barbara Lanz war bei der Präsentation der Dessous-Kollektion von Sonia Rykiel im Pariser Grand Palais dabei. Morgen dürfte 20Minuten mit einer Vor-Hype-Geschichte nachziehen. Das Resultat ist – wie bei Jimmy Choo – absehbar: Menschen werden vor H&M-Läden übernachten und Tele Züri wird darüber berichten. Massen werden die Läden stürmen und die SonntagsZeitung wird die Bilder zeigen. Und am Montag bringt der Tages-Anzeiger ein Interview mit Sonia Rykiel. Das nennt man dann gute PR bzw. Konzernjournalismus. Wir bleiben dran.

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Verdächtiges Eigentor

27 November, 2009

In den Fussball-Wettskandal sind viele osteuropäische Mannschaften verwickelt. Kein Wunder bei solchen Eigentoren.

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Jimmy Choo for TA Media

14 November, 2009

Jimmy ChooZuerst erscheint DAS MAGAZIN, die Wochenbeilage des Tages-Anzeigers, mit einem Werbeumschlag: Zu besichtigen sind lange Beine auf hohen Absätzen, den Stilettos von Jimmy Choo for H&M. Und vier Tage später doppelt der Tages-Anzeiger mit einem ganzseitigen Portrait der Jimmy-Choo-Gründerin Tamara Mellon nach. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt. Zum Beispiel an die Trennung von Inserateabteilung und Redaktion bei TA Media.

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Umstrittene Kampfjet-Beschaffung

31 Oktober, 2009

Pro KampfflugzeugeWenn man der Informationsgruppe Pro Kampfflugzeuge glauben will, dann reichen eigentlich vier Kampfflugzeuge für die Überwachung des Schweizer Luftraums

Gar keine Kampfjets mehr will Verteidigungsminister Ueli Maurer. Mit den frei werdenden 2,2 Milliarden Franken kann Maurer die Fluggesellschaft Swiss zurückkaufen. Dann bekommt unsere Luftwaffe 78 statt nur 12 Flugzeuge.

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3 Fragen an Endo Anaconda

22 Oktober, 2009

Endo AnacondaIst ein gesundes Leben zwangsläufig langweilig?
Alle reden von Lebensqualität, und dazu gehört nun mal die Ekstase. Die kann ja nicht nur religiös sein. Mir ist lieber, die Leute dröhnen sich zu, als dass sie zu den Freikirchen gehen.

Es gibt doch nichts Biedereres als Leute, die ihre Räusche glorifizieren?
Das stimmt schon, die Junkies sind die grössen Spiesser überhaupt. Sobald sie ihr Methadon kriegen, sind sie die Ersten, die Spitzendecken häkeln.

Umgekehrt redet Iggi Pop über Joggen, und Alice Cooper spielt Golf.
Ja, schlimm. Bei allem Respekt für Alt-Bundesrat Adolf Ogi: Sein Sport kann nicht die Lösung sein für alle menschlichen Mankos.

(Quelle: Tages-Anzeiger)

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Offenes Miss-Schweiz-Rennen

25 September, 2009

Anne-Sophie MooserValentina BianchiniValentina Parente„Anne-Sophie hat im Rating die Nase vorn“, schreibt 20Minuten vor der morgigen Miss-Schweiz-Wahl.  Ganz anderer Meinung sind die (älteren?) Leser der Schweizer Illustrierten: Bei ihnen läuft Anne-Sophie Mooser mit 4% der Stimmen unter ferner liefen. SI-Favoritinnen sind die beiden Valentinas. So viel zur Aussagekraft von solchen Votings. Vielleicht sollten Jury und Zuschauer bei der Krönung der Miss Schweiz 2009 die Ergebnisse des Misswissenstests zu Rate ziehen.

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Der Russe kommt!

18 September, 2009

Russischer BärIn 17 Wochen RS und 9 WKs wurde ich auf die jederzeit mögliche Konfrontation mit dem bösen Feind vorbereitet. Der BöFei war rot und kam aus Osten. Er wäre gemäss Szenario der Übung Feuervogel bei St. Margrethen über den Rhein gekommen. Derweil verschliefen wir im supponierten Lazarett im Untersiggenthaler Schulhaus die Zeit bis zum Übungsabbruch.
Wie haben sich doch die Zeiten und Bedrohungslagen geändert! Heute rollen wir für den Russen den Roten (sic!) Teppich aus: Staatspräsident Medwedew von Putins Gnaden wird mit militärischen Ehren (früher: Mobilmachung!) auf dem Flughafen Zürich begrüsst (Truppenlandung, Invasion!). Während seines Aufenthalts (Besetzung!) stellt die Armee 200 Soldaten zur Verfügung (Überläufer!?), die mit Fahrzeugen (Panzer!) und Booten die Route (Vorstoss!) sichern – vor allem während des geplanten Ausflugs in die Innerschweiz (Reduit!). Aus Angst vor Bombenlegern (Speznaz!) müssen in Brunnen 200 Bootsbesitzer den Fönhafen räumen (U-Boot-Stützpunkt!). Am Montag wird die Berner Innenstadt (Häuserkampf) und am Dienstag der Luftraum (Mig-21!) gesperrt. Um das Gelände zu sondieren (Minenfelder!) hat Medwedew vorgängig zwei ostrussische Bären (Schläferzelle!) eingeschleust.
(Quelle: Tages-Anzeiger)

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FCZ: 11 hätte, wenn und aber

16 September, 2009

Leoni - RealWenn der FC Zürich gegen Real Madrid im neuen Hardturmstadion gespielt hätte, wenn es geschneit hätte, wenn beim FCZ der Champions-League-erprobte Eldin Jakupovic im Kasten gestanden wäre, wenn Cristiano Ronaldo nach der Attacke (von Aegerter?) das Schussbein gebrochen hätte, wenn Kaka wegen Leibchenzupfens die rote Karte gesehen hätte, wenn der fliegende Tihinen keinen Freistoss am Sechzehner verursacht und das Duell gegen Higuain gewonnen hätte, wenn Leoni zwei Fäuste gebraucht hätte, wenn die erste Halbzeit nach 45 Minuten zu Ende gewesen wäre, wenn Casillas wegen Nichtberührens von Alphonse Rot gesehen hätte, wenn der Schiri einen zweiten Elfmeter für den FCZ erfunden hätte, wenn Margairaz ein Kopfballspieler wäre, wenn Adolf Ogi noch Sportminister wäre, dann hätte der FCZ gegen 9 Madrilenen mit 4:0 gewonnen.