Archiv für die Kategorie ‘Wir leben Zürich’
26 November, 2009
Lieber Freund,
Bitte verzeihen Sie uns, um Ihre wertvollen time.
We stören sind eine elektronische Unternehmens.
Einer der größten internationalen Handel mit Großhändlern in China.
We vor allem elektrische Produkte zu verkaufen, wie Laptop,
LCD Fernseher, Kamera, Handy, Mp4, GPS, und so weiter.
Unsere Produkte werden als HighTech, präzise Herstellung,
gesicherte Qualität, mehr bekannt ist, können wir den günstigen Preis anbieten und alle Produkte mit
internationaler Garantie.
Darüber hinaus wird, sage ich Ihnen ein paar gute Neuigkeiten.
unseres Unternehmens sind der Durchführung bestimmter
Werbemaßnahmen für die kommenden Weihnachten!
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14 Oktober, 2009

Wir haben das entscheidende WM-Qualifikationsspiel gegen Israel in der Zürcher Stray-Cat-Bar verfolgt. Der „Sturmlauf“ gegen schliesslich 10 Israeli und die Stadionuhr forderten ihren Bier- und Nikotintribut. Auch deshalb, weil beim Zwischen- und späteren Endstand von 0:0 der Beamer ausfiel. Nach 92 torlosen Minuten lag sich niemand in den Armen ob des grandiosen Erfolgs und der bevorstehenden Reise nach Südafrika. Es flossen weder Lokalrunden noch Tränen. Nein, wir staunten vielmehr über die hohe Fehlpassquote und die neue Frisur von Pausenclown Alain Suter – und fuhren friedlich mit dem 32er-Bus nach Hause. Der Auftritt der Nati-Hooligans und der Autocorso an der Langstrasse muss nach unserem Abgang stattgefunden haben. So sind wir halt, wir feurigen Schweizer Fussballfans.
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19 September, 2009
„GC auf dem Weg zur Billigmarke“, schreibt Thomas Schifferle im heutigen Tages-Anzeiger. Wie recht er doch hat. Allerdings gilt diese Feststellung nicht nur für den Zürcher Traditionsfussballklub, sondern auch für seine „Qualitätszeitung“. Die Marke Tages-Anzeiger wird zunehmend an die Inserenten verkauft. Ausdruck dafür sind die beiden Omega-Inserate, die den Traditionstitel täglich flankieren – eine markentechnische Todsünde, aber gut fürs Geschäft. Weitere aktuelle Beispiele: Im heutigen Bund „Zürich und Region“ ist eine vierseitige Verlagsbeilage zur Züspa integriert. Im Sportteil folgt die PR-Seite für Neuheiten und Adressen: „Unser Angebot: nach Ihren Wünschen von uns massgeschneiderte, aktuelle PR-Artikel zu einem Thema Ihrer Wahl …“ Ganz zu schweigen von den umstrittenen Erotik-Inseraten. (Einen Schritt weiter geht das beigelegte Magazin: Es hat sein Cover an Audi verkauft.) Ich bin gespannt, ob der ab 29. September umgebaute Tages-Anzeiger wieder auf relevante redaktionelle Inhalte setzt – oder seine Marke weiter abwirtschaftet. Wir bleiben dran.
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16 September, 2009
Wenn der FC Zürich gegen Real Madrid im neuen Hardturmstadion gespielt hätte, wenn es geschneit hätte, wenn beim FCZ der Champions-League-erprobte Eldin Jakupovic im Kasten gestanden wäre, wenn Cristiano Ronaldo nach der Attacke (von Aegerter?) das Schussbein gebrochen hätte, wenn Kaka wegen Leibchenzupfens die rote Karte gesehen hätte, wenn der fliegende Tihinen keinen Freistoss am Sechzehner verursacht und das Duell gegen Higuain gewonnen hätte, wenn Leoni zwei Fäuste gebraucht hätte, wenn die erste Halbzeit nach 45 Minuten zu Ende gewesen wäre, wenn Casillas wegen Nichtberührens von Alphonse Rot gesehen hätte, wenn der Schiri einen zweiten Elfmeter für den FCZ erfunden hätte, wenn Margairaz ein Kopfballspieler wäre, wenn Adolf Ogi noch Sportminister wäre, dann hätte der FCZ gegen 9 Madrilenen mit 4:0 gewonnen.
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14 September, 2009
Ich bin amtl. anerkannter selbständig Erwerbender. Bis es soweit war, brauchte es aber seine Zeit. Bereits im Mai hatte ich meine Unterlagen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) eingereicht. Im August fragte ich mal nach bei der SVA, wie das so sei mit ihrem Entscheid. Antwort: Sie seien überlastet, würden mein Dossier aber sofort bearbeiten. Und siehe da: zwei Tage später hatte ich Bestätigung und Rechnung im Haus. Die Rechnung habe ich fristgerecht bezahlt. Trotzdem muss ich jetzt Verzugszins bezahlen – weil mir die SVA die Rechnung zwei Monate zu spät gestellt hat. Denn: „Die Verzugszinsen im AHV-Recht sind nicht verschuldensabhängig.“ Das nennt sich dann wohl soziale Verzugszinsanstalt.
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12 September, 2009
Der Wahlkampf für den Zürcher Stadtrat hat bereits begonnen. FDP-Stadtparteipräsident Urs Egger wirbt im Tages-Anzeiger mit der Kletterstange: „Sie musste einer EU-Norm weichen. Ich stehe dazu, ich will Sie zurück. EU hin oder her.“ Dank diesem Schwerpunktthema dürfte es Urs Egger locker zum neuen Vorsteher des Schul- und Sportdepartements schaffen.
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20 August, 2009

Zürich ist eine Sportstadt: Die ZSC Lions gewannen die Eishockey Champions League. Und der FCZ Zürich steht nach einem 3:0 bei der lettischen Übermannschaft von Ventspils vor dem Einzug in die Champions League. Nur dumm, dass die beiden Stadtklubs diese Erfolge nicht in der Heimat, sondern im st. gallischen Exil feiern müssen. Die ZSC Lions erlebten ihren Klubhöhepunkt in Rapperswil-Jona. Und der FCZ wird in St. Gallen den Jackpot über geschätzte 20 Champions-League-Millionen knacken. Es wird also höchste Zeit für ein kombiniertes Zürcher Eishockey- und Fussballstadion. Ein Trost bleibt: Wenigstens kann das internationale Leichtathletik-Meeting in Zürich stattfinden Dafür hat man schliesslich das Letzigrund-Stadion gebaut. Auch wenn die Stimmung nie mehr so sein wird wie früher.
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10 Juli, 2009
Am Samstagmorgen triffst du mich im Hallenbad City. Dann hat es Platz. Nicht nur auf Bahn 1 („Tempo“), wo keine schlappen Säcke deine Crawl-Bemühungen durchkreuzen, sondern auch in der Garderobe – mindestens theoretisch. Praktisch sieht es so aus, dass fast alle Garderobenkästchen leer sind. Aber weil es Männer gibt, die im Hallenbad City Kontakt suchen, werde ich ständig umzingelt: die benachbarten Kästchen sind immer belegt. Wie gesagt, ich kann mir das nur mit der Kontaktfreude meiner Garderobenkästchen-Nachbarn erklären. Wobei ich noch nie mit jemandem ins Gespräch gekommen bin. Das muss an meiner grimmigen Miene liegen, wenn mir meine Garderobenkästchen-Nachbarn im Weg stehen.
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7 Juli, 2009
Jetzt haben wir es Schwarz auf Weiss: Der Letzigrund ist nicht nur keine Fussballarena, er ist auch kein Konzertstadion. Good-News-Geschäftsführer André Béchir bestätigt im Tages-Anzeiger, dass Konzerttermine schwierig zu finden wären: „In Zürich spielen zwei Fussballklubs in einem Stadion“. Béchir sieht noch andere gravierende Nachteile. Erstens: „Man sieht von überall ins Stadion. Wir müssten alles abdecken.“ Zweitens: Bei Regenwetter bestehe die Gefahr, dass sich Stehplatzbesucher auf den Sitzplätzen niederliessen. Drittens: Die Infrastruktur sei bedeutend schlechter als im Stade de Suisse (!). Béchir’s Fazit: Der Letzigrund sei „definitiv kein Konzertstadion“. Trotzdem hat das Letzigrund-Management in den letzten Wochen Installationen für Fluchtwege einbauen lassen. In Zukunft können die Schiris nach Petardenangriffen aus der Südkurve aus dem architektonisch wertvollen Leichtathletikstadion fliehen. Und Maradona, der FCZ-Muni, wird direkt in den Schlachthof flüchten.
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6 Juli, 2009
Der Verein Pro Uetliberg hat es geschafft: Uetliberg-Beizer Giusep Fry musste seinen Kiosk unter dem Aussichtsturm abbrechen. Dafür hat der findige Fry den Aussenbereich massiv erweitert und Stehtische in den Boden gerammt. Tische und Stühle für picknickende Ausflügler sind verschwunden. 
Und an Wochenenden setzt Fry mit einem mobilen Kiosk noch einen drauf den Uetliberg. Die Bratwurst vom Elektrogrill kostet stolze 7 Franken 50. Da sind wohl der Höhenrausch und die Anwaltskosten für weitere Rechtsstreitigkeiten bereits eingerechnet.
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