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Reglementiertes Private Viewing

12 April, 2008

An der EURO 08 (TM) müssen Public-Viewing-Anbieter Lizenzgebühren bezahlen. Wer die EM-Spiele auf einem Grossbildschirm mit über 3 m Diagonale zeigt, zahlt 160 bis 2500 Franken. Je nachdem, ob er Eintrittspreise und Getränkezuschläge verlangt. Und jetzt kommt’s – verschämt und ganz am Schluss der Agenturmeldung: Für gemeinsames Fernsehen im Kollegen-, Freundes- und Familienkreis werden keine Lizenzgebühren fällig. Wow! So viel Grosszügigkeit war mir subito suspekt. Deshalb habe ich die einschlägigen gesetzlichen Verordnungen studiert. Und tatsächlich. So einfach ist das nicht mit dem Private Viewing: 1. Lärmschutzverordnung: Jubelschreie über 100 Dezibel sind ab 22 Uhr verboten, Autohupen sind nur in der Public-Celebrating-Zone an der Langstrasse erlaubt; 2. Baugesetz: Pro Quadratmeter Wohnzimmerfläche sind nur 2 Private Viewer zulässig; 3. Bundesamt für Gesundheit: Pro 250-Gramm-Sack Zweifel-Chips wird eine Zwangsabgabe von 10 Rappen pro (Mit-)Esser an die Schweiz. Adipositas-Stiftung fällig; 4. Wasserschutzverordnung: Pro Private Viewer darf die Toilettenspülung nur 1 Mal pro Six Pack Bier betätigt werden. Und last but not least: Wer ein nicht offizielles Bier oder mehr als 3 m Carlsberg-Bier trinkt: Lizenzgebühren siehe oben.

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