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Mehr EUROphorie braucht das Land

5 Mai, 2008

Vor einigen Tagen hatte ich noch behauptet, dass die EUROphorie langsam steigt im Land. Die SonntagsZeitung belehrte mich eines Besseren: Nur 41% der befragten Eidgenossen können sich für die EURO 2008 begeistern. In diesen schweren Zeiten hat die BILANZ seitenlang nichts Besseres zu bieten als das Golf-Ranking der Schweizer Manager. Das sind die gleichen Leute, die an der EURO auf unseren Plätzen sitzen werden – oder auch nicht, weil sie gerade eine Golfrunde drehen. Resultat: Leere Plätze in den Schweizer EM-Stadien. Und statt alkoholfreies Carlsberg-Bier zu trinken werden die Modefans zum Cervelat ein Cüpli zur Brust nehmen. Wenigstens steigt dann in der zweiten Halbzeit der Alkoholpegel auf der Haupttribüne.

In die nächste BILANZ, nein, eigentlich in jeden Börsenteil, muss zwingend ein EURO-Barometer rein: Wer verlocht in der selbst ernannten Super League am meisten Geld im Rasen: Gigi oder Constantin? Wie steht es um das Panini-Bildli-Handicap: Welchem russischen Oligarchen fehlen noch wie viele und vor allem welche Tschütteler? Wie ist der Wechselkurs für einen Weibel? Wie viele Köbis ergeben einen Kaiser? Und wie lange dauert es eigentlich noch, bis die EURO 2008 vorbei ist?

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