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Zürcher Biersitten

21 Mai, 2008

Zürich ist trotz Turbinenbräu keine Bierstadt (mehr). Zuerst ging am Eishockey-Playoff-Finale im Hallenstadion nach 40 Spielminuten das Bier aus. Zum Glück wurden in den Katakomben noch einige Fässer gefunden. Und bei der ZSC-Meisterfeier gab es dann ökologisch wertvolles Aludosenbier und Freinacht auf Glatteis. Dass es dabei keine Schwerverletzten gab, ist wohl dem Alkohol zu verdanken. Ein weiterer Beweis, dass „Bier, in Massen getrunken, gewiss nicht schadet“.
Ansonsten gelten in der Host City Zurich andere Sitten: An den Fussballspielen von GC und FCZ gibt es um und im Leichtathletik-Stadion Letzigrund nur 2,4%-Bier. Darum bringen die Zuschauer das Dosenbier gleich selber mit. So weit soll es an der Street Parade nicht mehr kommen. Stadträtin Esther Maurer droht mit dem Ende der technoiden Grossveranstaltung, sollte es wieder zu Alkoholexzessen kommen. Um diese Drohung zu unterstreichen, fährt ein grünes Sponsor-Gefährt auf dem städtischen Tramnetz. Das Tram trägt Werbung für Carlsberg alkoholfrei: das offizielle EURO-08-Bier, das niemand trinken und schon gar nicht 6 Franken dafür bezahlen will.

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