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3 Fragen an Wettkampf-Schwitzer Paolo Paris

12 August, 2008

Der 64-jährige Fricktaler Paolo Paris gehört zur Sauna-Weltelite. An der WM in Finnland wurde er 14. von 165 Teilnehmern.

Wie schaut ein idealer Sauna-Athlet aus?
Nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick, denn Fett speichert die Wärme. Eine kleine Statur ist von Vorteil, denn wir sitzen. Wer gross ist, atmet in höheren, sprich heisseren Sphären.

Gibt es Tricks?
Viel trinken. An Wettkämpfen nehme ich etwa zehn Liter Wasser und isotonische Getränke zu mir. In der halben Stunde vor dem Saunagang dusche ich immer wieder kalt, bis ich schlottere.

Sind Saunagänge bei 110 Grad nicht gefährlich?
Ich gehe an meine Grenzen. Aber die Gesundheit ist mir wichtiger als das Risiko. Trotzdem habe ich mir schon die Ohren verbrannt. Die Elite trägt langes Haar zum Schutz der Ohren.

Übrigens: Der Sieger, der Finne Bjarne Hermansson, blieb 18 Minuten und 15 Sekunden in der 110 Grad heissen Sauna sitzen. Von sechs Finalteilnehmern konnten nur zwei alleine aus der Sauna laufen. Die andern mussten von Sanitätern gestützt werden.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 12. August 2008 )

Weitere Fragen an Paolo Paris im NZZ Folio.

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