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Meinungsvielfalt in der Krise

18 Oktober, 2008

Ospel oder Nationalbank?
„Gerade das Beispiel UBS belegt, wie rasch und entschieden gehandelt wird, wenn die Probleme erkannt sind. Der heute vielgeschmähte Chairman Marcel Ospel organisierte in Rekordfrist neues Milliardenkapital in Singapur.“ (Roger Köppel, Weltwoche 41) „Die in der Sonntagspresse verbreiteten Meldungen widerlegen die von der UBS selber in Umlauf gebrachten Versionen über den angeblichen Weitblick des Managements unter Konzernchef Ospel. Ohne die von der Nationalbank erzwungene Kapitalerhöhung aus Singapur wäre wohl grösseres Unheil auf die UBS zugekommen.“ (Carmen Gasser, Weltwoche 42/08)

Staat erzeugte Subprime-Krise
„Nicht gierige Banker haben arme Amerikaner schwarzer Hautfarbe verführt, sich zu verschulden für ein eigenes Häuschen. Am Anfang war der politische Druck, der angeblichen Diskriminierung von ärmeren Mitbürgern und Minoritäten politisch und regulatorisch ein Ende zu setzen. Der Rotstift der gestrengen Banker auf den Anträgen wenig bemittelter Hypothekar-Gesuchsteller sollte politisch korrekt und sozial fair sein.“ (Volkswirtschafts-Professor Silvio Borner, Weltwoche 42/08)

Mehr Freude dank mehr Staat
„In der Schweiz blüht der faktenfreie Gschichtli-Journalismus. Die Schweizer Banken seien besser. Ospel habe rechtzeitig für Rekapitalisierung gesorgt. Deshalb müsse der Staat nicht eingreifen. Wahr ist genau das Gegenteil.“ (Peter Bodenmann, Weltwoche 42)

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