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Tennis ist Nebensache

26 Oktober, 2008

Am Wochenende war ich am Tennis-Turnier „Swiss Indoors“ in Basel am Rhein, auch bekannt als Federer-Festspiele. Im Mittelpunkt stand nicht immer der Center Court, sondern das Tennisdorf. Dort betreiben die Sponsoren ihre Lounges für Gäste, die mit Tennis nicht so viel am Hut haben. Am Hals trugen sie dafür unsäglich hässliche Nationale-Suisse-Schals. Dies, trotz Tenü-Empfehlung „Business“  und obschon die Nationale-Suisse-Versicherung nicht Swiss-Indoors-Sponsor, sondern nur Federer-Supporter ist. Ein weiteres Beispiel von Ambush-Marketing, das in aller Schärfe zu verurteilen ist. Als die geschalten Tennisfans im Stadion sassen, dann schrieben sie entweder SMS oder fotografierten wie wild. Tennis gespielt wurde trotzdem. Ich sah Blake gegen Lopez, die sich genau ans Timing hielten. Denn um 18.45 spielte Federer gegen den Italiener Bolleli: 6-2, 6-2, lautete das Verdikt nach etwas mehr als einer Stunde. Ganz nach dem Gusto meines mir nicht bekannten Sitznachbarn: „Super. Jetzt haben wir mehr Zeit zum Saufen“.

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