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Endlich Bundesratswahl

6 Dezember, 2008

bundesratswahlDie Spannung ist kaum mehr auszuhalten: Am 10. Dezember wählt die vereinigte Hinterbänkler-Versammlung endlich den Nachfolger von Sämichlaus. Die Medien orakeln seit Tagen über alle möglichen Szenarien. Es ist die vorweihnachtliche Hohezeit der Stämpflis, Stöhlkers und anderer Dampfplauderis. Fest steht gar nichts. Oder doch? Der einzig wahre Christoph ist nicht wiederwählbar. Und Ueli, der Maurer, ist privat eigentlich ein ganz Lieber und Netter.
Konkordanz, Alternanz oder Popanz – das ist die Frage, welche die einfachen Gemüter in der Bellevue-Bar beschäftigt. Dort werweissen die Mischler unter Leitung des selbst überschätzten CVP-Präsidenten, wie sie mit dem Parallelimport der SVP umgehen wollen. Sollen sie Daueranwärter Schwaller als Sprengkandidat der Wiederverwertung zuführen? Oder soll der grüne Luc das Militär übernehmen? Hauptsache, die Bundesratswahl dauert möglichst lange. Das bringt mehr Sitzungsgeld, erhöht die Fernsehpräsenz und verzögert die wirklich wichtigen Entscheidungen. Was für eine überhypte Schmierenkomödie.

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2 Kommentare

  1. Ich denke, wer so über Politik schwadroniert, der ist genausowenig ernst zu nehemen wie seine Schreibe! 😛


  2. Meine Schreibe kann man so ernst nehmen, wie den Tanz um den Bundesratssitz – oder auch nicht.



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