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Botellón vor dem Bundeshaus

19 März, 2009

Eine holländisch-kanadische Studie beweist, dass (Zitat: NZZ) „Darstellungen von Alkohol im TV wie ein direkter Anstoss zum sofortigen Trinken wirken können“: Alkohol in der Fernseh-Werbung und in Filmen lässt Fernsehzuschauer häufiger zur Flasche greifen. Eine wirklich bannbrechende Erkenntnis! Wer hätte das gedacht? Jetzt ist auch klar, wieso der Ständerat die TV-Werbung für Alkoholika wieder verbieten will. Schweizer Regional- und Lokalfernsehsender dürfen nämlich Werbung für Wein und Bier machen; das staatliche SF aber nicht – ausser für alkoholfreies Bier, das nur durch Untertitel als solches zu erkennen ist. Dafür können wir uns in den privaten und öffentlich-rechtlichen TV-Sendern Deutschlands kastenweise Bierwerbung zu Fussballspielen ansehen. (Anders ist das Gekicke und Gebolze oft auch nicht auszuhalten.) Bei solch realitätsfremden Werberegeln bleibt uns nur eines: Wir solidarisieren uns mit einem Botellón vor dem Bundeshaus mit den armen Schluckern der Schweizer Bier- und Weinbranche.

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