Archive for Januar 2010

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Nebulöses Rauchverbot

31 Januar, 2010

Ab 1. Mai 2010 darf in Zürcher Restaurants nicht mehr geraucht werden – ausser in amtlich bewilligten Fumoirs. Bis jetzt sind gerade zwei Gesuche für gastronomische Raucherzonen eingegangen, schreibt der Tages-Anzeiger. Und der Tagi stellt die Gretchenfrage: Viel Rauch um nichts? Wohl eher viel Pragmatismus um viel Spielraum. Bereits zu erleben im weitgehend rauchfreien Kanton Graubünden. Da gibt es Raucherklubs (Lenzerheide), Hotels, die ihren alten Lautsprecherboxen als Rauchabzüge deklarieren (Arosa) und Casinos, in denen es nach alle Seiten offene Raucherbereiche gibt (Davos). Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Zürcher Behörden das Rauchverbot in der Lugano-Bar durchsetzen werden. Wetten, dass so manche Bar zum privaten Klub wird? Siehe Basel.

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Shawne auf allen Kanälen

28 Januar, 2010

„Shawne ist jetzt ein Fan von Shawne auf Facebook und möchte, dass du auch ein Fan wirst.“ Diese E-Mail hat mich heute erreicht. Dabei bin ich bereits einer von fast 5’000 Facebook-Friends von Shawne. Und jetzt soll ich auch noch ein Fan werden (das sind auch schon über 1’000). Dabei wollte ich doch auf Anraten von Walter auf Facebook nur die lustigen Filmchen anschauen: Shawne beim Schiesstraining, Shawne in Saint-Tropez, Shawne beim Golfen. Und deshalb weiss ich auch, dass Shawne seit kurzem eine brandneue Website hat  – Shawne auf alle Kanälen: Blogger, Youtube, Flickr, Facebook, Twitter. Fehlt nur noch Hildegard Schwaningers Kolumne „Notizen zu Namen„.

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Ex-Miss faulenzte auf den Malediven

12 Januar, 2010

Bild: Giovanni Marchese

Wie bleibt frau als Ex-Miss Schweiz im Gespräch? In dem Christa Rigozzi beim Swiss Award leicht angetrunkene Neu-Millionärs-Begleiter küssen darf und Privatbilder vom Urlaub auf den Malediven im Gratisblatt 20Minuten veröffentlichen lässt. Aktualität? Null, weil die 10-tägige Auszeit schon eine Weile zurückliegt. Newsgehalt? Christa’s Verlobter Giovanni arbeitet noch am Waschbrettbauch.

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Schnäppchen ohne Y

10 Januar, 2010

Im Coop St. Annahof habe ich ein Schnäppchen gemacht: zwei A-Z-Register für nur 3 Stutz 50. Bei genauerem Hinschauen entpuppt sich das in Deutschland hergestellte Schnäppchen als Nepp, denn im A-Z fehlt das Y – gemäss Duden „Bezeichnung für eine unbekannte Grösse in mathematischen Formeln“. Also aufgepasst bei heruntergesetzten Papeterie-Artikeln im Coop! Und wo soll ich jetzt meine Yeti-Fotos und Ypsomed-Aktien ablegen?

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3 Fragen an Thomas Knecht

9 Januar, 2010

(Bild: Tages-Anzeiger)

Fördert die Unternehmenskultur narzistisches Verhalten?
Ja, besonders die grossen Unternehmen selektieren vorzugsweise Spitzenkader mit narzistischen Charakteren.

Was macht den gestörten Narzismus aus?
Solche Leute haben ein übersteigertes Selbstgefühl bis zum Gefühl der Allmacht. Sie kennen keine Selbstkritik und dulden auch keine Kritik von Dritten. Sie machen grosse Versprechungen, ohne sich um die Erfüllung zu kümmern.

Wie wirkt sich dieser Narzismus im Unternehmen aus?
Das Gefährlichste bei diesen Leuten sind ihre Beziehungsstörung und ihr Realitätsverlust. Narzistisch gestörte Kaderleute empfinden keine Empathie für andere, dafür haben sie ein grandioses Gefühl der eigenen Bedeutung.

Das ganze Interview findest du im Tages-Anzeiger.