Archive for Mai 2010

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PR-Ergüsse übers Zürcher Nachtleben

8 Mai, 2010

„Die Knospen und die Schenkel der 10 Damen, die sich bis ins Oberlicht erheben! Beim Lockern der Krawatten sind die ‚Töchter der Nacht‘ behilflich; und liebevoll krausen sie mit ihren Fingern im grauen, lockeren Männer Haar. Es fruchtet, der Frühling ist da …
Im Eilzug-Tempo (Non-Stop-Programm!) folgt auf der Bühne ein ‚Plaisierchen‘ nach dem anderen. Ihr Schmollmund ‚wippt‘ grandios zur Tanzmusik mit, ihr Busen ist nicht zu klein geformt, dann rupft sie an ihrem Höschen und bringt alles auf einen Punkt: Meisterhaft!
Der in der Nähe parkierte Stuhl, ist das ‚Empfangskomitee‘ für ihre Utensilien, denn da knistert nicht die Lehne, sondern in einem anwesenden männlichen (Hosen?)-Gebälk – der Frühling ist da!“
Infos: Night Club Calypso, Niederdorfstrasse 60, 8001 Zürich

(Aus dem Tages-Anzeiger vom 6. Mai 2010)

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3 Fragen an Muammar al-Gaddafi

6 Mai, 2010

Was immer Sie über die Schweiz behaupten mögen – Sie haben mit ihr Geschäfte gemacht, Ihre Firma Tamoil Suisse unterhält Dutzende Tankstellen in der Schweiz.
In der Schweiz wird Geldwäsche in großem Stil betrieben. Wer eine Bank ausraubt, legt das Geld nachher in der Schweiz an. Wer vor der Steuer flieht, geht in die Schweiz. Wer sein Geld auf geheimen Konten deponiert, geht in die Schweiz. Und eine große Zahl von Besitzern solcher Geheimkonten sind unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen.

Haben nicht auch Libyer Geheimkonten in der Schweiz?
Ja, auch Libyer gibt es, die solche Konten haben, und auch von ihnen sind viele auf ungeklärte Weise umgekommen. Auf der ganzen Welt werden die Familien dieser Menschen gegen die Schweiz klagen. Und noch etwas anderes: Die Schweiz ist das einzige Land, das Sterbehilfe erlaubt. Warum tut das nur die Schweiz?

Sie behaupten im Ernst, die Schweiz als Staat habe die Tötung dieser Menschen in Auftrag gegeben?
Das werden die Untersuchungen zeigen. Und ich komme noch einmal auf das Phänomen der Beihilfe zum Selbstmord zurück. Eine Reihe von Leuten ist unter diesem Vorwand gezielt aus dem Weg geräumt worden. Die Schweiz behauptet, die Betreffenden hätten den Wunsch geäußert, sich das Leben zu nehmen. Dabei ging es in Wahrheit darum, an ihr Geld heranzukommen. Mehr als 7000 Menschen sind auf diese Weise gestorben. Ich rufe deshalb dazu auf, das Staatswesen der Schweiz aufzulösen. Der französische Teil sollte an Frankreich gehen, der italienische an Italien und der deutsche an Deutschland.

Quelle: Spiegel online

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Teure brasilianische Panini-Bildli

3 Mai, 2010

Gemäss Agenturmeldungen hat eine schwer bewaffnete Bande in Brasilien 30 Geiseln genommen, um so einem Grosshändler 135’000 Panini-Bildchen abzunehmen. Der Wert der Beute beläuft sich auf rund 61’000 Franken. Mann rechne: 1 Panini-Bildli scheint in Brasilien 45 Rappen zu kosten. Da kommen die Schweizer Sammler einiges billiger weg – auch wenn viele über zu teure Bildli jammern: Die Kiosk-Betreiberin Valora verkauft ein Briefli mit 5 Fussballer-Portraits neu für 80 Rappen, bei Discounter Lidl kosten die Kleber sogar nur 66 Rappen. So viel zur Kommerzialisierung des Fussballs.