Archive for the ‘Wir leben Zürich’ Category

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Inzucht in den Städten

17 April, 2012

Gemäss NZZ am Sonntag hat eine Studie der University gezeigt, „dass Stadtbewohner nicht etwa einer besonders grossen Bandbreite von Leuten begegnen, sondern in erster Linie solchen, die ihnen ähneln. Freitagtaschenträger bleiben unter Freitagtaschenträger und Opernfans unter Opernfans. In ländlicher Umgebung sind sie hingegen faute de mieux gezwungen, sich am Stammtisch der Dorfbeiz auch einmal mit Kaninchenzüchtern und Kaminfegern auseinanderzusetzen. Es gibt keinen besseren Schutz vor Verblödung.“

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Teures Daten-Roaming

21 Juli, 2011

Als Andenken an London und das Fussball-EM-Qualispiel England-Schweiz habe ich eine monströse Handy-Rechnung erhalten. Mein smartes Phone  der Sorte Samsung Galaxy hat sich wohl selbständig gemacht. Selber schuld, wenn man „Daten-Roaming“ nicht deaktiviert hat. Dann entstehen ungewollt 32 Verbindungen mit total 118755 kB, was zum Normaltarif von 15 Franken 60 pro MB so richtig einschenkt. Sunrise-Kulanz sei Dank fällt die Rechnung nun doch moderat aus. Kundentreue scheint sich doch noch zu lohnen.

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Garaus in der Handyclinic

26 Dezember, 2010

Die Handyclinic in Winterthur verspricht: „Handy Reparatur für CHF 98.- mit 100 Tagen Garantie auf den reparierten Fehler.“ Was aber, wenn der Fehler (defekter Adapter) nicht behoben wird und das Handy nach der „Reparatur“ nicht mehr funktioniert? Dann stellt die Handyclinic auf stur und unterbricht die Verbindung. Dazu die Vorgeschichte: Weil sich mein Nokia 6300 nicht mehr aufladen liess, schickte ich das Gerät im September gegen eine Vorauszahlung von 98 Franken in die Handyclinic. Nach der sogenannten Reparatur schaltete sich mein Handy selbständig aus. Und obschon ich es seither noch zwei Mal eingeschickt habe, läuft mein Handy immer noch nicht. Trotzdem behauptet die Handyclinic steif und fest, dass mein Handy einwandfrei funktioniere. Schliesslich musste ich 25 Franken „Prüfkosten“ bezahlen, um mein nicht funktionierendes Handy im November zurück zu bekommen. Unterdessen habe ich bei einem Kurzbesuch in einem Fachgeschäft herausgefunden, dass der Adapter defekt ist… Und die Verkäuferin stellte folgende Kurzdiagnose: Bei meinem Handy sei die Platine defekt. Fazit: Ausser gutem Vorsatz (defektes Handy reparieren statt wegwerfen) und Spesen nichts gewesen!

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Gastrokritik zum Schiessen

5 August, 2010

Mein Lieblingsgastrotexter hat im Tagblatt wieder zugeschlagen: „Ein Rindsfilet oder Entrecote ist immer ‚One‘ oder die Bestellung von Kalbskotelett, Kalbsschnitzel ist natürlich auch nicht zu verachten. Das Grill-Angebot überzeugt ‚total‘ und ist zu empfehlen. Der Servicemitarbeiter in meiner Station war sehr ‚hurtig‘ und immer präsent, dank seinen ’schnellen Beinen‘.“ Alles klar? Also nichts wie hin ins Schützenhaus Albisgüetli – aber hurtig!

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PR-Ergüsse übers Zürcher Nachtleben

8 Mai, 2010

„Die Knospen und die Schenkel der 10 Damen, die sich bis ins Oberlicht erheben! Beim Lockern der Krawatten sind die ‚Töchter der Nacht‘ behilflich; und liebevoll krausen sie mit ihren Fingern im grauen, lockeren Männer Haar. Es fruchtet, der Frühling ist da …
Im Eilzug-Tempo (Non-Stop-Programm!) folgt auf der Bühne ein ‚Plaisierchen‘ nach dem anderen. Ihr Schmollmund ‚wippt‘ grandios zur Tanzmusik mit, ihr Busen ist nicht zu klein geformt, dann rupft sie an ihrem Höschen und bringt alles auf einen Punkt: Meisterhaft!
Der in der Nähe parkierte Stuhl, ist das ‚Empfangskomitee‘ für ihre Utensilien, denn da knistert nicht die Lehne, sondern in einem anwesenden männlichen (Hosen?)-Gebälk – der Frühling ist da!“
Infos: Night Club Calypso, Niederdorfstrasse 60, 8001 Zürich

(Aus dem Tages-Anzeiger vom 6. Mai 2010)

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3 Fragen an Alfred Lardelli

20 März, 2010

Herr Lardelli, was ist letzte Woche am Mittwoch genau geschehen?
Der Auslöser für den Unfall war ein Krampf in meiner linken Wade. Das Auto beschleunigte, ich blickte nur schnell nach rechts und dann zog auch das Auto nach rechts. Es ging alles sehr schnell, in Sekundenbruchteilen.

In der linken Wade? Das Gaspedal ist doch rechts.
Schon, aber das Problem war der Krampf in der linken Wade.

Ich verstehe immer nicht ganz, wie das Auto beschleunigen konnte. Das rechte Bein hatten Sie ja unter Kontrolle, sie hätten den Fuss von Gas nehmen können.
Das rechte Bein hatte sich anschliessend eben auch ein bisschen verkrampft.

(Quelle: Tages-Anzeiger)

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Restricted View

19 März, 2010

Leichtathletik-Stadion Letzigrund, Haupttribüne, Sektor A5, Reihe 22, Platz 11. Von dort aus siehst du wenigstens beide Tore. Und bei 3400 Zuschauern bei GC – Sion hast du quasi freie Platzwahl.